1 Zuletzt bearbeitet von Fliege (2017-08-31 15:41:33)

Thema: Die Bedeutung von Libido

Immer wieder liest oder hört man den Befriff Libido im Zusammenhang mit Erektion oder Sexualität. Doch was bedeutet das Wort eigentlich wirklich? Wir wollen einmal den Befriff Libido näher erklären und die historischen Hintergründe erläutern.

Latainisch bedeutet es “Begierde” oder “Begehren”. Der Ursprung war die Psychoanalyse und soll die Energie der Psyche, welche mit den natürlichen Trieben verbunden ist, bezeichnen. Mittlerweile wird der Begriff Libido als Synonym der Begierde und der sexuellen Lust verwendet.

Bereits Sigmund Freud nimmt in seinem Werk die Libido unter die Lupe. Er verbindet den Begriff mit den natürlichen Selbsterhaltungstrieben und vergleicht sie nachher sogar mit den Todestrieben.

Der Libido Unterschied

Vergleichen wir mal den Unterschied bei Mann und Frau, stellen wir fest, dass Männer einen wesentlich höheren sexuellen Trieb haben als die Frauen. Das liegt daran, dass Männer einige Faktoren besitzen, die Frauen nicht oder weniger haben. Das sind blitzartige Gedanken über sexuelle Handlungen, häufige verschiedene Fantasien, vermehrte Lust zum Geschlechtsverkehr, eine Vielzahl von verschiedenen Partnern und eine erhöhte Anzahl der Mastrubation. Ebenfalls haben Männer Vorlieben zu einer Vielzahl sexueller Praktiken, die Bereitschaft auf andere Dinge zu Verzichten für den Sex und einigen anderen Faktoren.
Testastaron und die Libido

Beim Mann ist die Libido sehr mit der Produktion des Sexualhormones namens Testastaron verbunden. Wenn der Testastoronspiegel unter 15 nmol/l sinkt, ist ein Verlust der Libido sehr wahrscheinlich. Wenn Sie sogar unter 10 geht, kommen möglicherweise auch Schlafstörungen und Depressionen hinzu. Bei 8 oder darunter kommen meisten erektile Dysfunktion und Hitzewallungen in Frage. Bei den Frauen ist die Libido ebenfalls mit der Libido verbunden. Sie haben meistens regelmässige Schwankungen während ihrer Regel.

Libido und die erektile Dysfunktion

Wenn ein Mann unter einer erektilen Dysfunktion leidet, hängt das meist nicht mit der Libido zusammen, sondern an der Erektionsfähigkeit. Jeder kennt die Situation wenn man “will” aber nicht kann.

Einige Erkrankungen führen zu einem Verlust der Libido. Darunter befinden sich auch pychische und psychosomatische Leiden wie:

  • schwere Depressionen

  • Anorexie

  • Hämochromatose

  • Leberzirrose

  • Testasteronmangel

  • Hypogonadismus

  • Eunuchismus

Auch einige Wirkstoffe von Medikamenten wie Finasterid oder Trenbolon können einen Libidoverlust mit sich bringen. Eine überdurschnittliche sehr hohe Libido wird auch oft als Nymphomanie oder Sexsucht bezeichnet.

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